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Berufsbild

Verwaltungsfachangestellte arbeiten z. B. in den Verwaltungen des Bundes, der Länder, der Städte, Gemeinden und Kreise, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, der Kirchen, der Handwerksorganisationen und der Industrie- und Handelskammern.

Die meisten Verwaltungsfachangestellten werden in der Kommunalverwaltung ausgebildet. Die Vielfalt der beruflichen Tätigkeiten in dieser Fachrichtung kann man z. B. am Wegweiser in einem Rathaus erkennen: Steueramt, Ordnungsamt, Straßenverkehrsamt, Einwohnermeldeamt, Schulverwaltungsamt, Sozialamt, Bauämter, Personalverwaltung, Haushaltswesen der verschiedenen Verwaltungsbereiche – das Arbeitsspektrum in diesem Beruf ist sehr breit.

Die Tätigkeiten erfordern neben rechtlichen Kenntnissen im jeweiligen Arbeitsbereich auch zunehmend betriebs- und finanzwirtschaftliches Denken. Aber ohne Computer läuft ebenfalls fast nichts. Bürgernähe ist notwendig; sie stellt Anforderungen an die Kommunikationsfähigkeit der einzelnen Verwaltungsmitarbeiter/innen. Mittlerweile gewinnt die gesamte Arbeitsorganisation an „Kundenorientierung“. So ist schon heute vielfach ein/e Verwaltungsmitarbeiter/in Ansprechpartner/in für unterschiedliche Anliegen eines Bürgers.

Während der Ausbildung arbeiten angehende Verwaltungsfachangestellte in verschiedenen Bereichen der ausbildenden Behörde mit und werden jeweils praktisch unterwiesen. Daneben besuchen Auszubildende in der Fachrichtung Kommunalverwaltung die dienstbegleitende Unterweisung am Westfälisch-Märkischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Dortmund.

Der Berufsschulunterricht findet in Blöcken zu je 13 Wochen statt. Der Berufsschulunterricht umfasst 960 Stunden in berufsbezogenen Fächern sowie etwa 400 Stunden in allgemeinen (berufsübergreifenden) Fächern. Unterrichtsschwerpunkte sind das verwaltungsrechtliche Handeln, Verwaltungsbetriebslehre mit Rechnungswesen und Allgemeine Wirtschaftslehre. Die Datenverarbeitung ist großenteils in die anderen Fächer integriert. Das Robert-Schuman-Berufskolleg führt Bezirksfachklassen (sämtliche Fachrichtungen) für Dortmund und einen Teil des Kreises Unna (Bergkamen, Holzwickede, Kamen, Lünen, Selm und Werne).

Die Berufsabschlussprüfung findet am Ende des dritten Ausbildungsjahres statt; bei guten Leistungen kann sie schon nach zweieinhalb Jahren abgelegt werden. Die Prüfung wird in der Fachrichtung Kommunalverwaltung am Studieninstitut für kommunale Verwaltung durchgeführt; sie wird auch von anderen Verwaltungsträgern (Bund, Land, Kirchen usw.) generell anerkannt. In der Kommunalverwaltung wird sie der 1. Verwaltungsprüfung gleichgestellt.

Nach einer mehrjährigen Bewährungszeit können geeignete Verwaltungsfachangestellte den Angestelltenlehrgang II des Studieninstitutes besuchen, der mit der 2. Verwaltungsprüfung abschließt. Diese Qualifikation hat in der Verwaltung fast die Bedeutung eines Fachhochschulabschlusses und ist Voraussetzung eines entsprechenden beruflichen Aufstiegs. Es ist möglich, an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Dortmund das Verwaltungs- oder Kommunaldiplom bzw. den Abschluss eines Dipl.-Betriebswirtes (VWA) zu erwerben.



Galerie

In der Galerie zeigen wir Lehrer, Schüler, Gäste, Bilder von Klassenfahrten, Feiern, Abschlussprüfungen usw.  mehr



Kollegium

An unserer Schule arbeiten über 100 Lehrerinnen und Lehrer. Wir stellen die Kolleginnen und Kollegen mit besonderen Funktionen vor.  mehr



Rundgang

Ein Blick auf unsere Schule, die Klassenräume, Funktionsräume, Büro, Cafeteria .  mehr

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